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Traumwissen
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Traumdeutung – die Erstellung eines
Traumtagebuches
Traumtagebuch,
Vorlage erstellen
Besonders systematisch kann man Träume
durcharbeiten, wenn man nach einem Schema vorgeht, das eine klare
Gliederung vorgibt. Am Morgen fehlt es allerdings oft an Zeit, um den
Traum gleich in ein solches Schema einzutragen.
Es kann zum Beispiel wie folgt
aussehen. Es wird abgeschrieben und dann mit dem Kopiergerät immer
wieder vervielfältigt, damit man für jeden Traum das gleiche Formular
verwendet.
Datum des
Traumes – eventuell Wochentag angeben.
Trauminhalte
1. Grundidee – Handlung des Traumes
2. Einzelheiten des Traumgeschehens – detaillierte Angaben über
Ablauf, Handlung, Personen, Objekte, Stimmungen, Gefühle und ähnliches.
3. Wichtige Traumsymbole Attribute, Metaphern und ähnliche codierte
Informationen des Traumes
4. Typische Trauminhalte wie: Alltag, Angst, Hemmung, Verlegenheit, Wünsche,
körperbedingter Traum.
5. Ähnliche Träume in der Vergangenheit: Zeitpunkt, Häufigkeit,
Beziehungen miteinander, damalige Erkenntnisse aus der Traumanalyse
6. Fortsetzung früherer Träume in diesem Traum – Anknüpfungspunkte
an frühere Träume, Aussagen der damaligen Traumanalyse.
7. Individuelle weitere Besonderheiten des Traumes – Beziehungen zur
augenblicklichen Lebenssituation, Einsichten in die Persönlichkeit,
Antworten auf aktuelle Fragen und ähnliches.
Sobald der Traum auf
diese Weise sinnvoll gegliedert wurde, beginnt man mit der Analyse. Sie
wird durch ein solches Schema, das man als eine Art
"Inhaltsverzeichnis" des Traums verstehen kann, oft wesentlich
erleichtert.
Unbedingt notwendig
ist es zwar nicht, den Traum so zu strukturieren, manche Menschen stört
diese logische "Beschäftigung" mit den Träumen sogar.
Die praktische Erfahrung lehrt aber, dass gerade der Anfänger dadurch
oft leichter den Einstieg in die Selbstanalyse findet. Auch
Psychotherapeuten verwenden zum Teil solche Traumgliederungen, weil sie
die Analyse erleichtern.
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Traumanalyse
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