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Training zur
Traumdeutung
Entwicklung der bildlichen
Vorstellungskraft
Die Fähigkeit
bildhafte Vorstellungen zu entwickeln, besitzt jeder Mensch. wenn auch
in individuell unterschiedlichem Maße. Vorstellungen
entstehen im Gegensatz zu den Sinneswahrnehmungen ohne
äußere Reize aus den früher im
Gedächtnis gespeicherten Vorgängen, Objekten und
Personen, die neu miteinander kombiniert werden.
Sie entsprechen
also nicht mehr den früheren Wahrnehmungen. sondern werden (
oft situationsabhängig) zu neuen Bildern zusammengefasst. Von
krankhaften Halluzinationen unterscheiden sich die Vorstellungen
dadurch, dass sie nicht mit der Realität verwechselt werden.
Bildhafte Vorstellungen helfen bei der Traumdeutung
Vorwiegend treten optische
Vorstellungen auf, da das Sehen für den Menschen die
wichtigste Informationsquelle darstellt. Zum Teil können aber
auch akustische, Geschmacks, Geruchs, Tast und Bewegungsvorstellungen
auftreten. Nicht selten werden sie zu Vorstellungen zusammengesetzt,
die Wahrnehmungen mehrerer Sinnesorgane enthalten.
Die
Vorstellungskraft hat in unserem nüchtern rationalen Alltag
heute kein hohes Ansehen mehr, oft wird sie sogar als Einbildung
abgewertet. Das ist aber völlig verkehrt, denn ob wir wollen
oder nicht, wir werden von unseren Vorstellungen in allen
Lebensbereichen sehr stark beeinflusst.
Vor allem aus
dem Unbewussten steigen viele Vorstellungen empor, die unser Denken,
Fühlen und Verhalten unmerklich steuern und sich sogar gegen
den bewussten Willen und Verstand durchsetzen. Auch
Kreativität steht in engem Zusammenhang mit den bildhaften
Vorstellungen.
Deshalb sollte man die
Entwicklung positiver Vorstellungen zur Lebensbewältigung
nicht hemmen, sondern noch fordern. Für die Erinnerung und
Analyse von Träumen ist die bildhafte Vorstellungskraft
ebenfalls von Bedeutung. Da Bilder die: Sprache der Träume und
des Unbewussten sind, fordert das bildhafte
Vorstellungsvermögen vor allem die Erinnerung an die
Traumbilder und das Verständnis dafür.
Wenn man die
Traumbilder gut in die Vorstellungswelt zurückrufen kann,
gelingt die Traumanalyse meist leichter, weil man den Traumablauf
dadurch bewusst Schritt für Schritt nochmals nachvollzieht und
in Ruhe betrachtet.
Es gibt
zahlreiche Übungen, um das bildhafte
Vorstellungsvermögen zu trainieren. Die folgenden stammen aus
der alte indischen Yogalehre, die ähnlich wie andere
Meditationstechniken sehr viel mit Vorstellungen arbeitet. Durch
regelmäßige Durchführung der
Übungen verbessert man allmählich deutlich die
Vorstellungskraft. Das hilft natürlich nicht nur bei der
Traumdeutung, sondern auch im täglichen Leben.
Zu dessen
Bewältigung kann man positive bildhafte Vorstellungen
entwickeln, die sicherer als bewusste Absichten und Willensakte in
Erfüllung gehen. Zudem wird das
Konzentrationsvermögen gefordert.
Lesen Sie hier
Die Macht der Suggestion: Wie Sie Ihre Vorstellungskraft entwickeln
Aus
den nachstehenden Übungen wählt man zunächst eine aus,
die persönlich am besten gefällt. Diese wird jeden Tag
mindestens einmal durchgeführt, am besten im Zusammenhang mit
Entspannungsübungen. Später, wenn die Übung immer
leichter gelingt, kann man dann eine anspruchsvollere auswählen.
Es empfiehlt sich, die Vorstellungskraft ständig zu trainieren,
damit die Fähigkeit nicht wieder nachlässt.
Einfache Grundübungen zur Enspannung lesen sie hier...
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