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Traumbücher
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Traumdeutung, so
deutet man Träume richtig
So individuell
verschieden die Träume auch sind, zur Analyse geht man doch
immer nach einem ähnlichen System vor. Das verhindert vor
allem, dass wichtige Aspekte eines Traums übersehen werden.
Das beginnt mit dem Aufschreiben der Traumerinnerung in Stichworten
gleich nach dem Erwachen und endet mit der ganzheitlichen Traumdeutung.
Erinnerung und
Niederschrift des Traums
Wenn man akzeptiert hat, dass man jede Nacht träumt, und sich
dazu entschlossen hat, mit den Träumen zu arbeiten,
gewöhnt man sich an, jeden Morgen gleich nach dem Erwachen die
Frage zu stellen: "Was habe ich heute Nacht geträumt?" Diese
Frage kann man auch auf eine Tonkassette sprechen, die
abläuft, sobald das Uhrenradio weckt.
Wer schon etwas Erfahrung mit der Traumanalyse hat, wird sich nach
dieser Frage fast immer sofort an einen oder mehrere Träume
erinnern. Damit diese genau notiert werden können, greift man
sofort zum Traumtagebuch auf dem Nachttisch und schreibt alles nieder,
woran man sich noch erinnern kann.
Dabei darf man keinesfalls eine Art Vorauswahl treffen, indem man zum
Beispiel scheinbar unwichtige oder unangenehme Inhalte
"unterschlägt". Es wird alles detailliert notiert.
Das Traumtagebuch muss keine besondere Gliederung aufweisen, man kann
die Träume einfach so eintragen, wie sie erinnert werden. Das
Datum sollte man aber in jedem Fall notieren, damit man sich
später bei der Analyse genau an den Tag und mögliche
Vorkommnisse erinnert, die vielleicht in den Traum Eingang fanden. Noch
besser ist es, solche Ereignisse gleich mit dem Traum aufzuschreiben.
Besonders systematisch kann man Träume durcharbeiten, wenn man
nach einem Schema vorgeht, das eine klare Gliederung vorgibt. Am Morgen
fehlt es allerdings oft an Zeit, um den Traum gleich in ein solches
Schema einzutragen. Es kann zum Beispiel wie folgt aussehen. Es wird
abgeschrieben und dann mit dem Kopiergerät immer wieder
vervielfältigt, damit man für jeden Traum das gleiche
Formular verwendet.
Lernen sie ihre Träume Selbst zu deuten mit CD-ROM.
Professionell Träume deuten Schritt für
Schritt - Von Klausbernd Vollmar, Konrad Lenz - Er ist ein gern
gesehener Gast im Rundfunk und beim Fernsehen, wo er komplexe
Zusammenhänge transparent macht und diese charmant und einfach
erklärt,
mehr dazu erfahren sie hier...
Schema zur
Traumanalyse
Datum des Traumes – eventuell Wochentag angeben.
Trauminhalte
1. Grundidee – Handlung des Traumes
2. Einzelheiten des Traumgeschehens – detaillierte Angaben
über Ablauf, Handlung, Personen, Objekte, Stimmungen,
Gefühle und ähnliches.
3. Wichtige Traumsymbole Attribute, Metaphern und ähnliche
codierte Informationen des Traume
4. Typische Trauminhalte wie: Alltag, Angst, Hemmung, Verlegenheit,
Wünsche, körperbedingter Traum.
5. Ähnliche Träume in der Vergangenheit: Zeitpunkt,
Häufigkeit, Beziehungen miteinander, damalige Erkenntnisse aus
der Traumanalys
6. Fortsetzung früherer Träume in diesem Traum
– Anknüpfungspunkte an frühere
Träume, Aussagen der damaligen Traumanalyse.
7. Individuelle weitere Besonderheiten des Traumes –
Beziehungen zur augenblicklichen Lebenssituation, Einsichten in die
Persönlichkeit, Antworten auf aktuelle Fragen und
ähnliches.
Sobald der Traum auf diese Weise sinnvoll gegliedert wurde, beginnt man
mit der Analyse. Sie wird durch ein solches Schema, das man als eine
Art "Inhaltsverzeichnis" des Traums verstehen kann, oft wesentlich
erleichtert. Unbedingt notwendig ist es zwar nicht, den Traum so zu
strukturieren, manche Menschen stört diese logische
"Beschäftigung" mit den Träumen sogar.
Die praktische Erfahrung lehrt aber, dass gerade der Anfänger
dadurch oft leichter den Einstieg in die Selbstanalyse findet. Auch
Psychotherapeuten verwenden zum Teil solche Traumgliederungen, weil sie
die Analyse erleichtern.
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