Startseite
Gratis:Traumdeutung
am Telefon
Traumbücher
|
Traumdeutung
Wann erlebe ich die Traumphasen?
Im Volksmund nennt man den Schlaf auch „den kleinen
Bruder des Todes“. Das beruht auf der irrigen Vorstellung, dass
man im Schlaf völlig passiv wird und das Bewusstsein verliert.
Manche ängstliche Menschen leiden deshalb sogar unter
Schlafstörungen, weil sie sich nicht in diesen vermeintlich
„todesähnlichen“ Zustand sinken lassen möchten.
Tatsächlich sind wir im Schlaf keineswegs passiv, wie oft
angenommen wird, und blenden auch die Umwelt nicht völlig aus.
Manche Körperfunktionen werden zwar auf „Sparflamme“
geschaltet, andere arbeiten im Schlaf sogar verstärkt. Auch das
Gehirn bleibt im Schlaf aktiv und produziert unter anderem die
Träume.
Buch-Empfehlung
Neugeboren durch gesunden Schlaf
Selbst die Sinnesorgane sind nicht völlig abgeschaltet, wie
Experimente zeigten. Wenn man einem Schläfer zum Beispiel eine
Liste mit Namen vorliest, reagiert er, sobald sein eigener Name
fällt, auch im tiefsten Schlaf. Eltern können aus dem
Tiefschlaf aufschrecken, wenn im Raum nebenan ein Säugling leise
wimmert.
Phasen des Schlafs nach heutigem Wissen wird der Schlaf vor allem durch
2 Zentren im Zwischenhirn gesteuert. Das eine Zentrum hemmt das
Erwachen, das andere fördert das Aufwachen. Durch ihr
sorgfältig aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel sorgen diese
beiden Zentren für den Wachzustand oder den Schlaf.
Hinzu kommen aber noch andere Faktoren, zum Beispiel Geräusche in
der Umgebung, Geruchsreize, Stoffwechsel, Schlacken und Giftstoffe (wie
Alkohol und Medikamente) im Blut und der allgemeine Spannungszustand im
vegetativen Nervensystem.
15 Minuten Gratis-Beratung am
Telefon
Nutzen Sie die
Möglichkeit, ein 15-minütiges Gratisgespräch
mit
erfahrenen Beratern und Traumdeutern zu führen! Sie
beantworten Ihnen
alle Ihre Fragen rund um die Traumdeutung, verschiedene Traumsymbole
und deren Auswirkung auf Ihr
zukünftiges Leben. Zum Gratisgespräch geht es hier...
Bei Erwachsenen spielen außerdem noch Gewohnheiten, die
sich im Lauf des Lebens eingeschliffen haben, und äußere
Zwänge (zum Beispiel die Arbeitszeiten), die den natürlichen
Schlaf-Wach-Rhythmus verändern, eine wichtige Rolle, während
Säuglinge und Kleinkinder noch weitgehend dem natürlichen,
angeborenen Takt folgen.
Nach den neuen Erkenntnissen der Chronobiologie, die sich mit den
„inneren Uhren“ (Biorhythmen) befasst, besteht auch noch
ein Zusammenhang zwischen Schlafbedarf und Jahreszeiten. In der
„dunkleren“ Jahreszeit von Oktober/November bis März
April nimmt der Schlafbedarf um bis zu 30 Minuten pro Nacht zu, eine
Art „Winterschlaf“ also, den man aber noch nicht genau
erklären kann.
Trotz intensiver Forschungen sind die komplexen Zusammenhänge, die
den Schlaf-Wach-Rhythmus bestimmen, bislang erst teilweise bekannt.
Im Durchschnitt benötigen Säuglinge und Kleinkinder 16
bis 20 Stunden Schlaf am Tag, davon etwa 50% Traumschlaf. Schulkinder
schlafen je nach Alter nur noch 10 bis 12 Stunden, bei Erwachsenen
pendelt sich der Rhythmus dann bei durchschnittlich 7 bis 9 Stunden
(mit individuellen Schwankungen, von 4 bis 10 Stunden) ein. Im Alter
schläft man nachts oft nur noch 4 bis 5 Stunden, dafür aber
am Tag zwischendurch.
Der Schlaf beginnt mit einer Art Dämmerzustand zwischen de Wachen
und Schlafen, in dem das Bewusstsein wie „benebelt“ wird.
In dieser 1. Stufe treten bei der Messung der Hirnstromwellen im
Elektroenzephalogramm (EEG) gezackte Linien mit niedrigen
Ausschlägen nach oben und unten auf.
Aus diesem Zustand gleitet man dann unmerklich in die 2. Stufe, der
Tiefschlaf beginnt. Nun weist das EEG spindelförmige, an- und
abschwellende Zacken auf, die für den leichten Tiefschlaf typisch
sind.
In der 3. Stufe, die ungefähr 30 Minuten nach dem Einschlafen
beginnt, vertieft sich der Schlaf weiter. Kennzeichnend sind im EEG die
Deltawellen mit größeren Ausschlägen. Schließlich
erreicht man mit Stufe 4 den intensivsten Tiefschlaf. Das EEG zeigt nun
Deltawellen an, die im Vergleich zur 3. Stufe höher werden.
Insgesamt dauert diese 1. Tiefschlafphase 90 bis 120 Minuten. Danach
wird der Schlaf oberflächlicher.
Die Hirnstromwellen zeigen an, dass das Gehirn aktiver arbeitet und
Träume „produziert“ Die Aktivität des Gehirns
kann dabei die im Wachzustand übertreffen, ohne dass der Schlaf
unterbrochen wird. Gleichzeitig treten die für den Traumschlaf
typischen schnellen Augenbewegungen hinter den geschlossenen Lidern
auf.
Nach den englischen Worten rapid eye movements (= rasche
Augenbewegungen) bezeichnet man den Traumschlaf abgekürzt auch als
REM- Schlaf, den Tiefschlaf dagegen als Non- REM- (oder orthodoxen)
Schlaf. Die 1. Traumschlafphase dauert ungefähr 10 Minuten.
Anschließend gelangt man ähnlich wie beim Einschlafen
stufenweise wieder in den Tiefschlaf: der erneut 90 bis 120 Minuten
dauert. Dem folgt die nächste Traumschlafphase, die bereits 20
Minuten anhält. Nachdem man nun also 3 bis 4 Stunden Tiefschlaf
und etwa 1h Stunde Traumschlaf hinter sich hat, nimmt der Tiefschlaf
deutlich ab, der Traumschlaf aber immer mehr zu.
Die 3. Tiefschlafphase dauert nur noch ungefähr 60 Minuten, die 3.
Traumschlafphase dagegen schon etwa 30 Minuten. Danach folgt nochmals
etwa 1 Stunde Tiefschlaf und die 4. Traumschlafphase, die ungefähr
40 Minuten dauert.
Nach erneutem kurzem Tiefschlaf folgt zum Abschluss eine letzte, 10 bis
70 Minuten dauernde Traumschlafphase. Aus ihr erwacht man normalerweise
und kann sich danach an die letzten Träume meist am besten
erinnern.
Abweichungen von den obigen Zeitangaben kommen vor allem bei den
letzten Phasen des Schlafs häufiger vor, das hängt davon ab,
wie lange man insgesamt pro Nacht schläft. Die obigen Angaben
gelten für ungefähr 8 Stunden Nachtschlaf als
Durchschnittswert. Davon weichen viele Menschen mehr oder minder
deutlich ab, im allgemeinen schläft man aber 7 bis 9 Stunden
täglich.
Wann man am besten zu Bett geht, richtet sich nach dem individuellen
Schlaftyp. Die Mehrzahl aller Menschen erlebt gegen 22 Uhr den ersten
Tiefpunkt. Übergeht man die damit verbundene Müdigkeit, kann
man sich durchaus bald wieder munter fühlen. Es fällt dann
aber häufig schwer, 1 bis 2 Stunden später rasch
einzuschlafen.
Oft liegt man sogar bis zum nächsten Tiefpunkt zwischen 2 und 3
Uhr morgens wach oder der Schlaf bleibt oberflächlich und wenig
erholsam. Selbst wenn man morgens entsprechend länger
schläft, fühlt man sich doch unausgeschlafen. Es ist also
offenbar sehr wichtig, den richtigen Zeitpunkt für das Einschlafen
zu finden.
Bei wenigen Menschen gibt es nur einen nächtlichen Tiefpunkt, der
so gegen Mitternacht liegt. Vorher gelingt es diesen Menschen oft
schwer, in den Schlaf zu finden. Deshalb ist es bei diesem Schlaftyp
sinnvoll, mit dem Zubettgehen bis zum mitternächtlichen Tiefpunkt
abzuwarten. Wer nämlich zu früh zu Bett geht und nicht gleich
einschlafen kann, wird dadurch oft so unruhig, dass auch der Schlaf ab
dem Tiefpunkt noch gestört wird.
Im allgemeinen gehören diejenigen, die den ersten Tiefpunkt gegen
22 Uhr erleben, zu den „Lerchen“, also zu den Menschen, die
morgens frühzeitig erwachen und rasch „auf Touren“
kommen. Man bezeichnet sie in der Schlafforschung als Morgenmenschen.
Die anderen nennt man Nachtmenschen, die „Eulen“. Sie
fühlen sich morgens oft noch schlapp und mürrisch
(Morgenmuffel), erreichen ihren Leistungsgipfel erst gegen Mittag,
bleiben dafür aber bis spät am Abend, wenn die
„Lerchen“ bereits im Bett liegen, noch frisch und munter.
Genau feststellen lässt sich der individuelle Schlaftyp meist
anhand der Pulsmessung. Bei „Lerchen“ erhöht sich der
Puls nach dem Erwachen, es kommen mehr als 4 Schläge auf einen
Atemzug. Bei den „Eulen“ dagegen liegt die Pulsfrequenz
morgens niedriger, auf einen Atemzug entfallen weniger als 4
Pulsschläge. Außerdem haben Morgenmenschen meist einen
normalen bis erhöhten Blutdruck, während er bei Nachtmenschen
oft zu niedrig ist.
Bisher weiß man noch nicht genau, wie diese beiden Schlaftypen
entstehen, zu denen jeder Mensch mehr oder minder ausgeprägt
neigt.
Der Blutdruck mag dabei ebenso eine Rolle spielen wie Schwankungen der
Körpertemperatur im Tagesverlauf (Letztlich lassen sie sich wohl
auf einen anlagebedingten Biorhythmus zurückführen, denn der
Schlaftyp ändert sich im Lauf des Lebens auch dann nicht, wenn man
durch äußere Umstände (meist feste Arbeitszeiten)
gezwungen ist, ständig davon abzuweichen. Soweit wie möglich
sollte man versuchen, dem individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus zu folgen.
Allein dadurch ließen sich viele chronische Schlafstörungen
vermeiden oder zumindest bessern, denn der rhythmusgerechte Schlaf ist
gesünder und erholsamer. Und da natürlich auch der
Traumschlaf davon abhängt, wie gut oder schlecht man insgesamt
schläft, schafft das auch eine wichtige Voraussetzung für die
Arbeit mit den Träumen.
Morgenmenschen haben es in dieser Hinsicht leichter als die
Nachtmenschen, weil ihr Schlaf-Wach-Rhythmus weitgehend mit den
üblichen Lebens- und Arbeitsbedingungen übereinstimmt.
Abendmenschen können allenfalls versuchen, über die gleitende
Arbeitszeit ihrem Rhythmus besser gerecht zu werden.
|
Gratis
download
Traumsymbole
Traumdeutung
im Blog
|