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Einfache Grundübungen zur Enspannung
Ungeübte
beginnen am besten mit einer der folgenden einfachen Übungen. Die
Wirkung wird man bei konsequentem Training bald deutlich spüren.
Traumdeutung - Übung 1
Man setzt sich bequem vor einen Tisch, auf dem in Augenhöhe
ungefähr 1 Meter entfernt eine Kerze brennt. Damit sie nicht
flackert ( das lenkt ab), muss jeder Luftzug vermieden und vorher der
Docht geputzt werden. Die ruhige Kerzenflamme betrachtet man 1 Minute
lang unverwandt. Dann schließt man die Augen und versucht, sich
das Bild der Flamme 30 Sekunden lang intensiv vor dem inneren Auge
vorzustellen.
Anschließend öffnet man die Augen wieder und vergleicht die
Vorstellung mit der realen Flamme. Da es sich bei der Flamme um eine
recht einfache Form handelt, gelingt es meist recht gut, sich eine
genaue Vorstellung davon zu machen. Dann kann man die Vorstellung
allmählich länger vor dem inneren Auge festhalten.
Sobald es
möglich ist, sich die Flamme 5 Minuten lang ununterbrochen vor dem
inneren Auge vorzustellen, hat man das Übungsziel erreicht und
kann zu einer anderen Übung weitergehen.
Zusätzlich kann man der
Flamme noch eine symbolische Bedeutung verleihen, indem man
während der Vorstellung mehrmals im Geist die folgende Assoziation
wiederholt: "So, wie die Flamme das Dunkel erhellt, wird die
Traumanalyse mich selbst erhellen." Dadurch fördert man die
erfolgreiche Traumdeutung. Manche Menschen, die mit dieser Assoziation
arbeiten, geben an, dass die Flamme im Lauf der Zeit immer, heller
wahrgenommen wird.
Lesen Sie auch - Das schönste Buch über Träumen - Praxis des Traum-Yoga. Die Reise zum inneren Meister
Traumdeutung - Übung 2
Diese Übung eignet sich ebenfalls gut für Anfänger, ist
aber nicht ganz so einfach wie die erste, weil man dazu komplexere
Objekte als eine Flamme verwendet. Man setzt oder legt sich dazu bequem
nieder und richtet den Blick 1 Minute lang auf einen beliebigen
Gegenstand im Raum, der sich 2 bis 3 Meter entfernt befindet.
Man kann zum Beispiel ein Bild, Möbelstück, eine Pflanze oder
auch das Muster einer Tapete dazu verwenden; die Art des Gegenstands
ist nicht so wichtig, wenn er anfangs nur nicht zu kompliziert ist.
Dann schließt man die Augen und versucht, sich das Objekt so
deutlich wie möglich vorzustellen; eine zeitliche Begrenzung
für die Vorstellung ist nicht zu beachten, man öffnet die
Augen erst dann wieder, wenn man glaubt, sich das Objekt nicht mehr
intensiver vorstellen zu können. Nun wird das innere Bild mit dem
realen Objekt verglichen.
Man wiederholt diese Übung in kurzen Abständen noch 2 bis 3mal, wobei die Vorstellung meist immer genauer wird.
Wenn das Objekt durch konsequentes Üben nach einiger Zeit nicht
mehr detaillierter vorgestellt werden kann, sucht man sich ein neues
aus und verfährt damit in gleicher Weise. Da die Vorstellungskraft
inzwischen schon verbessert wurde, darf dieses nächste Objekt
schon etwas komplizierter sein.
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Traumdeutung Übung3
Diese Übung eignet sich nur für Menschen, die zeichnerisch
talentiert sind. Zunächst sucht man sich dazu ein einfaches Objekt
aus, das 2 Minuten lang intensiv betrachtet wird. Dann schließt
man die Augen und stellt es sich etwa 30 Sekunden lang so gut wie
möglich vor.
Nach dem Öffnen der Augen schaut man das Objekt nicht mehr an,
sondern zeichnet es sofort nach der inneren Vorstellung auf. Erst
danach wird die Zeichnung mit dem realen Objekt verglichen. Anfangs
wird es vermutlich noch viele Details vermissen lassen, im Lauf der
Zeit wird die Zeichnung aber immer genauer.
Wenn keine Verbesserungen mehr möglich sind, übt man mit
einem anderen Objekt weiter, das schon etwas komplizierter sein darf.
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