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Traumdeutung
Ohne Schlaf keine Träume
Untrennbar mit dem Schlaf verbunden sind, die Träume
Guter, ungestörter Schlaf ist ein elementarer Bestandteil für Gesundheit und Wohlbefinden.
Man merkt es vor allem dann, wenn wir eine Nacht schlecht oder fast gar
nicht geschlafen haben. Durch fehlenden Schlaf fühlt man sich
müde, abgespannt mürrisch und gereizt. Man kommt nicht
richtig in die Gänge und es fällt schwer sich zu
konzentrieren. Diese schlechte Gefühle verschwinden erst dann
wieder, wenn man die nächste Nacht gut und genügend
geschlafen hat.
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Schöpferisch träumen. Wie Sie im Schlaf das Leben meistern. Der Klartraum als Lebenshilfe
Bei längeren Schlafstörungen jedoch werden die eingangs
erwähnten Reaktionen zum Dauerzustand, und in weiterer Folge
treten Funktionsstörungen und organische Krankheiten auf. Der
Schlaf ist ein Urbedürfnis aller höheren Lebewesen.
Menschen denen man in Experimenten den Schlaf entzogen hat, reagieren
spätestens nach dem 4 Tag auch mit körperlichen Reaktionen,
wie z.B. Fieber und Desorientiertheit und verfallen schließlich
in einen Dämmerzustand ohne Kontrolle für Raum und Zeit.
Nach 10 Tagen Schlafentzug wird der Schlaf von Köper und Seele
erzwungen, da ansonsten das Leben akut gefährdet wäre.
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Untrennbar mit dem Schlaf verbunden sind die Träume. Wie
Untersuchungen mit Messungen der Hirnstromaktivitäten und der
Augenbewegungen hinter geschlossenen Lidern beweisen, wechseln sich
Traum- und Tiefschlafphasen während der Nacht
regelmäßig ab.
Während der Tiefschlaf vor allem der körperlichen Erholung zu
dienen scheint, ist der Traumschlaf hauptsächlich für die
seelisch-geistige Regeneration wichtig. Bei Säuglingen und
Kleinkindern (vielleicht aber auch noch bei Erwachsenen) dient der
Traumschlaf außerdem der Reifung des Gehirns.
Deshalb schlafen zu früh geborene Kinder praktisch nie traumlos,
bei Säuglingen und Kleinkindern bis um das 2. Lebensjahr macht der
Traumschlaf noch ungefähr 50% des Schlafs aus.
Danach setzt dann der normale Traumschlaf-Tiefschlaf- Rhythmus mit
ungefähr 20% Traumanteil ein. Alte Menschen träumen
wesentlich weniger (6 bis 10%) und schlafen in der Nacht auch insgesamt
kürzer, nicken dafür aber am Tag öfters kurz ein.
Vielleicht ist der Traumschlaf sogar die Urform des Schlafs, aus dem
erst der Tiefschlaf im Lauf der Evolution hervorging, wie manche
Schlafforscher vermuten.
Jedenfalls steht fest, dass Störungen des Traumschlafs, die zum
Beispiel durch Alkohol oder Schlafmittel entstehen, am nächsten
Tag zu ähnlichen Symptomen wie Störungen des Tiefschlafes
führen, selbst wenn man die ganze Nacht scheinbar ungestört
durchgeschlafen hat.
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